SONNWENDFEUER TEST

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Sonnwendfeuer dürfen in der Nacht von 21. auf den 22. Juni abgebrannt werden oder am Wochenende davor oder danach (heuer der https://www.20.6. bzw. https://www.27.6. oder ähnlich).

Wie auch bei Osterfeuern ermöglicht die Bgld. Verbrennungsverbots-Ausnahme-Verordnung – Bgld. VVAV, LGBl. Nr. 28/2011, das Abbrennen biogener Materialen im Rahmen von Brauchtumsveranstaltungen.
Brauchtumsfeuer wie Sonnwendfeuer sind gemäß § 1 Abs. 2 Bgld. VVAV allgemein zugänglich, also öffentlich abzuhalten.
Verbrannt werden dürfen nur trockene, biogene Materialien. Alle Sicherheitsvorkehrungen der Bgld. VVAV sind einzuhalten (etwa 25m Abstand zu Gebäuden, Aufsichtsperson, kein Abbrennen bei Wind über 20 km/h, etc.).
Zudem wird festgehalten, dass das Abbrennen von Grünschnitt und Gartenabfall im eigenen Garten, folglich auf Privatgrund, wenn das Feuer nicht allgemein zugänglich, also nicht öffentlich ist, kein Brauchtumsfeuer darstellt und unter allen Umständen unzulässig ist.
Das Verbrennen sog. nicht biogener Materialen wie behandeltem (zB lackiertem) Holz bis hin zu Müll ist ausnahmslos verboten.

Diese Ausführungen entsprechen dem Bundesluftreinhaltegesetz (BLRG) und der Burgenländischen Verbrennungsverbots-Ausnahme-Verordnung (Bgld. VVAV) und gelten unabhängig von der aktuellen COVID19-Krisensituation ohne Einschränkung. Bei Zuwiderhandeln sieht das Gesetz Strafen bis zu € 3.630,- vor (siehe § 8 BLRG).

Die Bundesregierung hat zur Bewältigung der COVID19-Krise Maßnahmen getroffen wie insbesondere das Verbot der Zusammenkünfte im Freien für mehr als 16 Personen inkl. mj. Kinder gemäß § 13 Abs. 1 der COVID-19-Öffnungsverordnung – ( COVID-19-ÖV), BGBl. II Nr. 214/2021, in der Fassung BGBl. II Nr. 256/2021, oder den Mindestabstand von 1m. Daher sind öffentliche Sonnwendfeuer unter der Voraussetzung der Einhaltung der Sicherheitsvorkehrungen wie auch der aktuellen COVID-Schutzmaßnahmen der Bundesregierung zulässig!
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